Leistungen

Praxis Dr. Riepl - Leistungen

Diagnostische Verfahren

Die Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist das Stellen der richtigen Diagnose, die einem Leiden ursächlich zugrunde liegt.  Die Krankengeschichte (Anamnese) steht dabei vor der unerlässlichen körperlichen Untersuchung. Hiernach können sehr oft schon konkrete Verdachtsmomente geäußert werden. Zur Bestätigung eines Verdachts oder bei Vorliegen mehrerer Möglichkeiten folgt im Anschluss daran befundabhängig eines der bildgebenden Diagnostikverfahren. Zusätzlich können bei Verdacht auf entzündliche Prozesse laborchemische Untersuchungen veranlasst werden. Der Weg zur richtigen Diagnose gleicht dem Erklimmen eines Baumes in immer feinere Verästelungen bis zum richtigen Blatt.

  • Körperliche Untersuchung
  • Ultraschall
  • Digitales Röntgen
  • Bestimmung von Blutwerten (Laboruntersuchungen)
  • Gelenkpunktionen
  • Operative Probeentnahme von Gewebe

Behandlungs­schwerpunkte

Ein großer Teil der auftretenden Erkrankungen, Beschwerden und Verletzungen kann ambulant von uns therapiert werden. In einigen Fällen werden auch mehrfache und verschiedene Therapieansätze angewendet. Wird eine Operation notwendig, so bieten wir Ihnen gerne die Verfahren an, die aufgrund der Expertise in unseren Räumlichkeiten oder in einem kooperierenden OP-Zentrum durchgeführt werden können. Fälle die aufgrund der Komplexität einer weiterführenden Therapie bedürfen, werden an ein spezialisiertes Therapiezentrum überwiesen.

Schmerzzustände / Verschleiß / Entzündungen

Im Laufe des Lebens unterliegt der gesamte Körper Veränderungen. In vielen Fällen weichen Erfahrung, innere Ruhe und Gelassenheit der Hektik des jugendlichen Alltags. Doch auch andere Ursachen führen zum Rückgang körperlicher Aktivität. Verschleißerscheinungen, entzündliche Erkrankungen und funktionelle Störungen ohne Nachweis einer Erkrankung nehmen mit fortschreitendem Alter zu. Diese könne sich mit verschiedenen Symptomen an unterschiedlichen Stellen im Körper bemerkbar machen:

Wirbelsäule:
Vom Hals bis zum Gesäß gegliedert aufgebaut bietet die Wirbelsäule mit ihren Zahlreichen beweglichen Teilen (z. B. Gelenke, Bandscheiben, Bänder) nahezu allen Krankheiten die Möglichkeit, sich in dieser Region schmerzhaft bemerkbar zu machen. Dazu gehören insbesondere einfache Rückenschmerzen ohne fassbare Erkrankung, Osteoporose (Minderung der Knochendichte), Entzündungen, Bandscheibenprobleme, Nervenwurzeleinengung, Metastasen und Verschleißerscheinungen. Aufgrund der Vielfalt der Ursachen ist sowohl eine intensive Erhebung der Krankengeschichte als auch eine eingehende körperliche sowie bildgebende Untersuchung unerlässlich, damit die richtige Therapie begonnen werden kann.

Schultergelenk:
Das Schultergelenk verdankt seine große Beweglichkeit der geringen Gelenkfläche des Schulterblatts und des Oberarms. Die Stabilisierung erfolgt über die Gelenkkapsel, die zahlreichen Muskeln und Bänder. Umso anfälliger ist das Gelenk für Verschleiß oder Entzündungen. Darunter ist die Beweglichkeit mitunter massiv eingeschränkt. Abhängig vom Stadium der Schädigung kann ohne Operation therapiert werden. In vielen Fällen muss jedoch zur Wiederherstellung der Funktion operativ vorgegangen und rekonstruiert werden.

Ellenbogen:
Der Ellenbogen ist anatomisch ein sehr komplexes Gelenk, da es aus 3 einzelnen Gelenken besteht, die in ihrer Mechanik sehr unterschiedlich sind. Entzündungen der Muskeln und Sehnen (z. B. Tennisarm) sowie Arthrose der Gelenke können schmerzen und Funktionseinschränkung verursachen. Operationen sind bei Entzündung und Arthrose selten notwendig, werden aber in bestimmten Fällen durchgeführt.

Handgelenk, Handwurzel und Fingergelenke:
Die kleineren Gelenke sind häufig im Laufe des Lebens durch Verschleiß und Entzündungen gezeichnet. Im Vergleich zu den großen Gelenken wird im Bereich der Hand auch bei schweren Verläufen (z. B. Arthritis der Finger) selten operiert. Häufiger werden entlastende Operationen bei Engpasssyndromen (Karpaltunnelsyndrom, Ringbandstenose) durchgeführt.

Hüfte und Becken:
Die Kraftübertragung des Körpergewichts verläuft von der Wirbelsäule über das Becken und die Hüftgelenke in die Beine. Hier kommen häufig Verschleißerscheinungen (Arthrose) und Folgen der Osteoporose vor. Es gilt insbesondere in diesem Bereich exakt herauszufinden, ob Schmerzen der unteren Wirbelsäule, den Iliosakralgelenken (ISG) oder den Hüftgelenken entspringen. Nur auf diesem Wege wird ersichtlich, ob ein(e) Patient(in) sich ggf. einer Operation unterziehen sollte oder ob weniger invasive Maßnahmen (z. B. Einspritzen von Medikamenten) ausreichen.

Kniegelenk:
Im Kniegelenk sind Arthrose und entzündliche Erkrankungen häufige Ursache für mobilitätseinschränkende Schmerzen. In beiden Fällen kann mit der richtigen Therapie eine Operation lange Zeit hinausgeschoben werden. Die Schmerzlinderung steht am Kniegelenk deutlich vor der Wiederherstellung der Funktion. Bei drohender oder bereits einsetzender Gelenkzerstörung muss das Gelenk jedoch ersetzt werden.

Sprunggelenk, Fußgelenke:
Wie bei den Händen können auch an den Füßen Verschleiß und entzündliche Erkrankungen zu großem Leid führen. Da jedoch auf die Füße durch den aufrechten Gang eine wesentlich größere Belastung wirkt, werden korrigierende Maßnahmen oft notwendig, um den dünnen Weichteilmantel vor Schäden und offenen Wunden zu schützen. Insbesondere am vorderen Fuß kann dadurch (z. B. bei Hallux valgus, Hammer- oder Krallenzehen) geholfen werden.

Sportverletzungen / Verletzungen von Gelenken, Muskeln und Bändern

Das sportliche Betätigungsfeld im professionellen sowie im Freizeitbereich ist vielfältig und mit vielen Verletzungsrisiken verbunden. Muskeln, Sehnen Bänder und Gelenke können durch Stoß, Verdrehung oder Zerrung Schaden nehmen. In schweren Fällen kommt es zum Riss von Strukturen. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Verletzung, posttraumatischer Ruhigstellungen, physiotherapeutischer Beübungen und Wiederaufnahme des Sports ist erforderlich und stellt für Ärzte, Physiotherapeuten sowie Patienten in jedem einzelnen Fall aufs Neue eine Herausforderung dar.

Verletzungen und Erkrankungen von Haut und Weichteilen / Offene Wunden (Schnitt-, Platz- und Quetschwunden)

In der Werkstatt, im Garten, im Haushalt, beim Spielen, beim Fahrradfahren oder beim Sport: Schnell hat man sich den Kopf gestoßen oder den Finger eingerissen und es blutet. Offene Wunden, die nicht von selbst aufhören zu bluten oder die verschmutzt sind, sollten medizinisch versorgt werden. Abhängig von der Größe und der Sauberkeit der Wunde kann mit Klammerpflastern und bei Kindern mit Hautkleber gearbeitet werden. Größere Wunden werden in lokaler Betäubung genäht. Sollten Sie uns wegen einer akuten Wunde aufsuchen, versuchen Sie bitte vor der Abfahrt trotz der Aufregung noch das Impfbuch einzustecken, damit wir den Impfstatus (v. a. Tetanus) überprüfen können.

Bei verschmutzten und insbesondere chronischen Wunden kann es auch vorkommen, dass sie gesäubert und offen behandelt werden müssen. Dann werden regelmäßige Verbandswechsel mit Wundreinigung notwendig. In diesen Fällen kann eine Wundbehandlung mehrere Wochen dauern.

Knochenbrüche der Extremitäten und des Achsskeletts

Ein Knochenbruch ist definiert als Kontinuitätsunterbrechung des Knochens in zwei oder mehrere Stücke, die mit oder ohne Verschiebung einhergehen kann. Ein großer Teil der Knochenbrüche kann ohne Operation behandelt werden. Insbesondere Brüche der oberen Extremität unterliegen nicht der Belastung des Körpergewichts und neigen daher nicht so sehr zum Verschieben wie Brüche der unteren Extremität. In der Regel werden dann der betroffene Knochen und die beiden angrenzenden Gelenke mit einer Schiene ruhiggestellt. Auch osteoporotische Frakturen der Wirbelsäule und des Beckens müssen nicht unbedingt operiert werden. Hier kann der Verlauf abgewartet und durch Röntgenbilder kontrolliert werden.

Bei verschobenen oder instabilen Brüchen wird eine operative Versorgung nötig. Abhängig von der Körperregion und vom Frakturtyp wird der Bruch dann entweder minimalinvasiv (Schlüsselloch-Chirurgie) oder offen eingerichtet und mit einer Platte, einem Nagel oder Drähten versorgt. Im Bereich der Wirbelsäule können osteoporotische Brüche minimalinvasiv über kleinste Schnitte versorgt werden, in dem Zement in den zuvor aufgerichteten Wirbel eingespritzt wird.

Operationen am Arm und an den kleinen Knochen können in der Regel ambulant durchgeführt werden. Bei größeren Eingriffen wird ein stationärer Krankenhausaufenthalt notwendig.

Verletzungen im Alter

Aufgrund des demografischen Wandels werden Menschen in Deutschland im Schnitt 10 Jahre älter als vor 40 Jahren und bleiben dabei im Alter auch mobiler. Aufgrund der Mobilität im Alter kommt es auch vermehrt zu Unfällen, die entsprechende Verletzungsmuster nach sich ziehen. Das Sturzrisiko ist dabei durch Herz – Kreislauf – Erkrankungen, Stoffwechselstörungen oder Sehbehinderungen deutlich erhöht. Begünstigt durch chronischen Bewegungsmangel und Osteoporose kommt es häufig zu Knochenbrüchen schon bei Bagatellverletzungen. Wird eine operative Versorgung nötig, verschlechtern blutverdünnende Medikamente oder eine schlechte Weichteilsituation aufgrund verminderter Durchblutung die Heilungschancen. Diesen Umständen muss bei der Therapie von Verletzungen im fortgeschrittenen Alter Rechnung getragen werden. Als beste Therapie hat sich hier das Vorbeugen von Sturzereignissen herausgestellt, um langwierige Heilungsverläufe und Rehabilitation zu vermeiden.

Verletzungen im Kindesalter

„Kinder sind keine kleinen Erwachsenen.“
(Randnummer 191 des Urteils des Bundesverfassungsgerichts vom 09.02.2010 [1 BvL 1/09] zum SBG II [=Hartz IV])

Dies gilt auch und insbesondere für den Organismus und das Skelett im Wachstum bei Kindern. Die häufigste Ursache für einen Krankenhausaufenthalt bei Kindern ist eine Verletzung. Doch über die Miniatur der Anatomie hinaus gibt es deutliche Unterschiede zum Erwachsenenskelett:

  • Kinder verfügen über einen ausgeprägteren Kompensations- und Reparaturmechanismus als Erwachsene.
  • Es liegt die Besonderheit vor, dass Verletzungen und Eingriffe am wachsenden Organismus erfolgen.
  • Eine spezielle Entität und auch Herausforderung in der Therapie stellen hierbei die Verletzung der Wachstumsfugen dar.
  • Bei Kindern ist nicht mit Geduld oder Verständnis zu rechnen.
  • In vielen Fällen können kindliche Verletzungen konservativ versorgt werden.
  • Liegt jedoch die Operationsindikation vor, kann häufig ambulant minimalinvasiv mit Schrauben oder Drähten operativ therapiert werden.

Wir kümmern uns gerne um Ihre „Kleinen“. Um die Geduld aller Beteiligter nicht zu sehr zu strapazieren, geben wir kleinen Kindern hinsichtlich der Wartezeit den Vorzug. Dies bitten wir auch alle anderen wartenden Patienten zu respektieren.

Arbeits-, Schul-, Wegeunfälle / Berufs­erkrankungen

Berufsgenossenschaftliches Heilverfahren:
Bei Unfällen sind Arbeitnehmer, Studenten, Schüler, Kinderschüler, Personen, die für die Allgemeinheit tätig sind oder an Bildungsmaßnahmen teilnehmen sowie Personen, die stationär, teilstationär oder ambulant behandelt oder rehabilitiert werden durch die gesetzliche Unfallversicherung geschützt. Gleiches gilt für den direkten Weg zur Arbeit, (Hoch-) Schule, Kindergarten oder Kita oder zurück von und bis zur Haustür. Dieses Heilverfahren bedarf einer besonderen Genehmigung zur Durchführung der Therapie.

Dr. med. C. Riepl ist als Durchgangsarzt (D-Arzt, auch häufig Unfallarzt genannt) der Berufsgenossenschaften vom Dachverband der Gesetzlichen Unfallversicherungen (DGUV) zugelassen und ist Beratungsarzt der Unfallkasse Baden-Württemberg.

Folgende Bereiche werden in unserer Einrichtung abgebildet:
  • Arbeits- und Betriebsunfälle wie oben beschrieben
  • Wege-Unfälle auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule
  • (Hoch-)Schulunfälle, Kindergarten und Kita-Unfälle
  • Berufskrankheiten
  • Kontrollen des Heilverfahrens
  • Reha-Planung
  • Operative Versorgung
  • Berufliche Wiedereingliederung
  • Berufsgenossenschaftliche Sondersprechstunde
  • Begutachtung (Einschätzung von Unfallfolgen)

Akute Notfälle

In einer Notfallsituation tritt aus verschiedenen möglichen Gründen eine akute Gefährdung für Leib und Seele ein. Es bedarf dann schneller Reaktion und Hilfe, um weitere Schäden oder das Fortschreiten einer gefährlichen Situation zu verhindern.

Auf diese Situationen sind wir in unserer Einrichtung aufgrund fundierter traumatologischer Ausbildung sowie langjähriger notärztlicher Tätigkeit vorbereitet. Akute Notfälle können während der gesamten Öffnungszeit sowohl durch den Rettungsdienst als auch aus dem privaten Umfeld angemeldet und durch uns versorgt werden. Insbesondere gilt dies auch für Arbeits-, (Hoch-) Schul-, Kindergarten- und Wegeunfälle, die durch die Berufsgenossenschaften abgesichert sind.

Unter die Kategorie Notfall fallen z. B.:

  • Starke Prellungen, Stauchungen und Zerrungen
  • Frakturen
  • Luxationen (ausgekugelte Gelenke)
  • Offene Wunden (Schnittwunden, Risse, Verbrennungen)
  • Geschlossene Weichteilverletzungen (Quetschungen)
  • Akut aufgetretene oder fortschreitende Entzündungen
  • Akut aufgetretene immobilisierende Schmerzen
Anmeldung: 0731 233 15

Die Kapazität zur Behandlung von Notfällen wird extra bereitgehalten und geht unter Umständen zu Lasten von fest vereinbarten Terminen. Wir bitten Sie daher um Verständnis, wenn wir die Einschätzung eines privat angemeldeten Notfalls ggf. objektivieren und anders einschätzen als der/die Anmelder(in).

Ästhetische Belange / Ausgeprägten Achselschweiß / Gesichtsfalten

Therapie mit Botulinumtoxin (BTX-A)

Gesichtsfalten / Schönheit entfalten – Faltenbehandlung mit Botulinum
Jedes Mal, wenn Menschen lachen, die Augenbrauen zusammenziehen oder in die Sonne blinzeln, bewegen sich bestimmte Gesichtsmuskeln. Ist das Mimikspiel besonders stark ausgeprägt, kann dies zur frühzeitigen Entstehung von Mimikfalten beitragen. Typische Beispiele sind die vertikalen „Zornesfalten“ zwischen den Augenbrauen (Glabellafalten), die „Krähenfüße“ seitlich der Augen oder die horizontalen Stirnfalten, die sogenannten „Denkerfalten“. Hier kann Botulinum (BTX-A) Abhilfe schaffen: Seine Wirkung setzt direkt an der Ursache von Mimikfalten an. Gezielt in die überaktive Muskulatur injiziert, entspannt das Medikament verkrampfte Muskeln für einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten und glättet damit zugleich die Falten.

Achselschweiß
Starkes Schwitzen im Achselbereich lässt den Arbeitstag zur Qual werden. Insbesondere in den Sommermonaten leiden viele Menschen unter ausgeprägtem Achselschweiß. Eine gezielte Therapie durch Injektionen von Botulinum (BTX-A) in die Haut sorgt für eine massive Reduktion der Schweißsekretion. Bei optimalem Verlauf kann die Schweißproduktion für 3 – 6 Monate ausgesetzt bzw. deutlich reduziert werden. Wie auch bei der ästhetischen Anwendung von BTX-A ist es physiologisch, dass die Schweißdrüsen nach einiger Zeit ihre ursprüngliche Funktion wieder aufnehmen.

Dr. Riepl ist zertifiziertes Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Botulinum- und Fillertherapie E.V.

Therapie­verfahren

Individuelle Beratung und Therapieplanung:
Jeder Körper und jede Erkrankung oder Verletzung haben einen individuellen Verlauf. Um diesen Verlauf positiv gestalten zu können, bedarf es der Berücksichtigung individueller physischer, psychischer und externer Einflüsse.

Arthrose-Behandlung:
Die Therapie der Arthrose fängt mit der Vorbeugung, ausreichend Bewegung und gesunder Ernährung an. Die Implantation einer Gelenkprothese sollte der letzte Schritt auf der Therapieskala sein. Dazwischen ermöglichen Bewegungstherapie, Krankengymnastik, physikalische Anwendungen, Infiltrationen (Kortison, Hyaluron, PRP) und Medikamentöse Therapie ein weites Spektrum von Ansätzen, die eine Operation lange Zeit hinauszögern können.

Osteoporose-Therapie:
Liegt eine Minderung der Knochenmineralisierung vor, so kann diese mit verschiedenen Medikamenten behandelt werden. Hierzu stehen Tabletten, aber auch Spritzen und Infusionslösungen zur Verfügung, die teils einzeln, teils als Kombination mit anderen Präparaten zur Steigerung der Knochendichte beitragen. Das spontane Risiko für Knochenbrüche kann so deutlich gesenkt werden.

Injektions-/Infiltrationstherapie:
Durch eine Infiltration oder eine Injektion wird ein Medikament mit einer Spritze in oder durch die Haut in tiefere Gewebeschichten (z. B. Muskeln, Sehnen) oder in Gelenke eingespritzt. Es können dabei stadienabhängig Schmerzmittel, entzündungshemmende Mittel oder Eigenblutkomponenten (PRP) verwendet werden.

Infusionstherapie:
Bei akut auftretenden starken und stärksten Schmerzen kann die Wirkung von Medikamenten durch eine Infusion in die Vene schnell und wirksam geholfen werden. Eine Infusionstherapie erfolgt aufgrund der möglichen Kreislaufreaktionen unter Aufsicht, im Liegen und unter Kreislaufkontrolle.

Medikamentöse Therapie zum Einnehmen:
Akute und chronische Schmerzen müssen zum Erhalt der Lebensqualität durchbrochen oder zumindest reduziert werden. Insbesondere der Nachtschlaf sollte ungestört die Erholung von den tagsüber erlittenen Beschwerden ermöglichen. Abgesehen von akuten Schmerzen (z. B. Verletzungen, akute Entzündungen) die sich oft durch Medikamente bessern, ist die medikamentöse Therapie oft nicht kausal therapeutisch, sondern lediglich symptomatisch eingesetzt, um Beschwerden zu lindern und muss dann mittel- bis langfristig eingenommen werden.

Punktionen:
Häufig sind die Ursachen für eine Flüssigkeitsansammlung im Gewebe oder in einem Gelenk diagnostisch ohne Gewinnung einer Probe nicht ursächlich zu klären. Dann bietet die sterile Punktion die Möglichkeit, eine Probe zu entnehmen und diese laborchemisch zu untersuchen.

Iontophorese:
Bei der Iontophorese wird der Wirkstoff einer auf die Haut aufgetragenen Substanz (z. B. Creme) durch das Anlegen eines schwachen Stroms an der betroffenen Stelle resorbiert und gelangt so zum Ort der gewünschten Wirkung

Ultraschalltherapie:
Über kontinuierlichen oder gepulsten Schall zwischen 0,8 und 3 MHz werden im Körper durch Erwärmung und Gewebebewegung Heilungsprozesse in Gang gesetzt. Diese Anwendung kommt insbesondere bei Beschwerden an Muskeln, Sehnen und anderen Weichteilen meistens wiederholt zur Anwendung.

Psychosomatische Grundversorgung:
Seelische Probleme können sich in Form körperlicher Beschwerden ausdrücken (somatisieren). Auf der anderen Seite können (v.a. chronische) körperliche Schmerzen zu seelischen Schäden führen. Die Symptome betreffen häufig den Magen-Darm-Trakt oder lösen Kopfschmerzen aus. Aber auch der Bewegungsapparat kann davon betroffen sein. Eine erfolgreiche Therapie fällt dann schwer, wenn die eigentliche Ursache im Verborgenen bleibt.

Betreuung von Schuhzurichtungen und Einlagenversorgung:
Bein- und Fußfehlstellungen oder Veränderungen nach einer Verletzung können die Statik einer Extremität verändern. Die Möglichkeiten, Schuhe oder Einlagen anzufertigen sind aufgrund ihrer Vielfalt unübersichtlich und bedürfen regelmäßig den Austausch und die Kooperation zwischen orthopädischem Schuhmacher und verordnendem Arzt, um das richtige Ergebnis zu erreichen.

Konservative Frakturbehandlung:
Brüche des Handgelenks sind die häufigsten Brüche beim Menschen in allen Altersstufen. Bis heute herrscht hier in der Literatur keine Einigkeit über die optimale Verfahrenswahl. Auch Frakturen im Bereich der Schulter, des Sprunggelenks sowie der kleinen Knochen können in vielen Fällen konservativ (ohne Operation) therapiert werden.

Schienen (Gips, Cast):
Im Falle von Entzündungen oder eines wenig verschobenen Bruches wird eine Ruhigstellung um die betroffene Stelle herum angestrebt, die eine Heilung durch Ruhe ermöglicht. Bei entzündlichen Prozessen sind in der Regel 10–14 Tage ausreichend. Bei Frakturen ist abhängig von der Lokalisation von 2-6 Wochen auszugehen

Tape-Verbände:
Tape-Verbände dienen der Schienung von kleinen Knochen und der Stabilisierung von Gelenken (z. B. Sprunggelenk). Tapes werden aber auch in Form des Kinesio-Tapes auf der Haut fixiert, was diese bei Bewegungen gegen das darunterliegende Gewebe verschiebt. Dieser ständige Reiz soll durch die Aktivierung verschiedener Rezeptoren die Muskelspannung regulieren und eine Signalübertragung an das zentrale Nervensystem auslösen. Außerdem soll eine Schmerzreduktion bewirkt und der Blutfluss verbessert werden.

Orthesenversorgung und -anpassung:
Eine Orthese ist ein Hilfsmittel, häufig in Form einer gelenküberbrückenden Schiene, die zur Stabilisierung, Entlastung, Ruhigstellung, Führung oder Korrektur von Gliedmaßen oder der Wirbelsäule dient. Die Vielzahl der Anbieter und der Modelle, die nahezu für alle Funktionen fördernd oder einschränkend erhältlich sind, erfordern fachliche Expertise hinsichtlich des Bewegungsapparates

Operative Versorgung:

Ambulante Operationen:

  • Frakturversorgungen
    • Schlüsselbein
    • AC-Gelenk
    • Unterarm
    • Handgelenk
    • Sprunggelenk
    • Fuß
  • Gelenkspiegelungen
  • Kindliche Verletzungen
  • Metallentfernung
  • Weichteileingriffe
    • Haut (Entfernung von Leberflecken, Entzündungen, Sinus Pilonidalis)
    • Fettgewebe
    • Muskulatur
    • Faszien
    • Gelenkkapseln
    • Nerven (Engpass-Syndrome: Karpaltunnel- oder Sulcus-ulnaris-Syndrom)
  • Fußchirurgie
    • Deformitäten (z. B. Hallux valgus)
    • Arthrose
    • Kontrakturen der Zehen
  • Operative Probeentnahme von erkrankten Geweben

Stationäre Operationen: (werden angeboten nach Etablierung der Infrastruktur)

  • Prothesenimplantationen
    • Schulter
    • Ellenbogen
    • Hüfte
    • Knie
  • Frakturversorgung
  • Minimalinvasive Versorgung von Wirbelbrüchen

Begutachtung

Eine professionelle und zeitnahe Bearbeitung von Gutachtenaufträgen wird dem Auftraggeber garantiert. Es besteht jahrelange Erfahrung in der Durchführung von Gutachten jeglicher Art durch die Tätigkeit an Kliniken mit SAV- oder VAV-Zulassung. Dr. Riepl ist Beratungsarzt der Unfallkasse Baden-Württemberg (UKBW). Gerne führen wir folgende Begutachtungen durch:

  • Berufsgenossenschaftliche Rentengutachten
  • Gutachten zur Zusammenhangsfrage
  • Gutachten für Unfallversicherungen
  • Haftpflichtfälle
  • Private und gesetzliche Krankenkassen
  • Rentenversicherung
  • Sozialgerichts-Gutachten